Das Leben im Campervan haben wir in diesem Jahr ausgiebig kennengelernt, mit seinen vielen Facetten, außergewöhnlichen Situationen und “hart erarbeiteten” Erkenntnissen ☝🏻😃
Wir haben unseren Van bereits in Deutschland online ausgesucht und angezahlt, sodass wir in Neuseeland direkt in das Abenteuer mit ein wenig Sicherheit starten 🚙 In Zeiten von Corona, Reise- und Ausgehbeschränkungen ist das Verreisen im eigenen Wohnwagen eine tolle Möglichkeit um trotzdem aus den eigenen 4 Wänden zukommen und Urlaub zu machen 🧳 Hier daher unsere Top 5 Tipps für ein erfolgreiches Van Life🔝

1. Alle Wege führen nach… 🗺
Wir planen unsere Strecken meist nach Freedom Camping-Plätzen (kostenlose Campingplätze, meist mit Toilette). Dies geht in Neuseeland mit der Campermate-App, die es auch für Australien gibt 📲 und welche uns mit Google Maps alle Wege weist 🧭 Je spärlicher die Gegend besiedelt, desto mehr freuen wir uns Dank der App auch andere Camper anzutreffen. Zudem gibt es Bewertungen für die Plätze sowie sehr coole Tipps für Wanderungen, Sightseeing oder den nächstbesten Fish&Chips Laden speziell in Neuseeland 😜 🍟

2. Sich gut riechen können 😷
Das Van Life macht wesentlich unternehmungslustiger, auch weil es im Auto schnell langweilig wird 😛 Für alltägliche Dinge braucht man generell länger, was auch ok ist. Man ist ja schließlich im Urlaub 😌 Eine Dusche 🚿 wird sich genauso “erarbeitet”, wie ein gekochtes Essen auf dem Campingkocher bei Wind und Wetter 🧑🏼‍🍳 Öffentliche (kalte) Duschen gibt es in Neuseeland zahlreiche. Die für uns bessere Variante (vor allem an kälteren Tagen) sind die günstigen Schwimmbäder. Dort können wir unsere Körperwäsche dann auch noch mit Sport verbinden. Eine tolle Option 🏊🏻‍♀️

3. Die kleinen und großen Hürden des Alltags 🚽 💧
So nah die Küche auch ist, so ungemütlich kann es bei schlechtem Wetter sein, das Essen vorzubereiten. Die Toilette ist bei einem Van mit funktionstüchtiger Chemietoilette nicht weit, aber benutzt wird diese in 99 Prozent nicht 🙅🏼‍♀️ Daher halten wir regelmäßig Ausschau nach öffentlichen Toiletten, die ein Sightseeing auf andere Weise bieten 😄 Wir nutzen dies ebenfalls zum Wasserauffüllen und Geschirrabwasch 🧼 Man lernt eben den Tag effizient zu gestalten.

4. Akku leer 🔋
Waschsalons gibt es in fast jedem Ort in Neuseeland; günstig und schnell ist die Wäsche wieder sauber 🧼 Zudem ist man meist von Einheimischen umgeben, denn das Waschsalon-Leben ist schon fast kultig in Neuseeland 🧺 Die Zeit dort können wir uns meist im kostenlosen WLAN vertreiben und Strom zapfen. Denn dies ist ein rares Gut und wir laden Musik, Filme und Podcasts runter, telefonieren oder beantworten Nachrichten 👨‍💻 Meist gehen wir hierzu in die öffentlichen Bibliotheken 📚 Super ausgestattet, mit Bürotischen, ausreichend Steckdosen, gutem WLAN, sauberen Toiletten, kommen wir hier gern in die “Zivilisation” zurück 😊 Im Van wird sonst über diverse USB Ports oder die Powerbank geladen, wenn man keine zweite Batterie im Van hat 📲

5. Reduce, Reuse, Recycle ♻️
Viele Camper haben eine zweite Autobatterie für z.B. einen Kühlschrank. Wir haben eine Kühlbox und nutzen Eispacks (wenn möglich). Je wärmer es wird, desto weniger können wir auf Vorrat kaufen 🛒 Trockene und gut verpackte Sachen sind da praktisch. Es gibt in Neuseeland eine Kette “Bin Inn”, ein “Unverpackt”-Laden, wo wir uns regelmäßig eindecken und weniger somit Verpackungsmüll haben 👍🏻 Des Campers liebes Dosen-Essen versuchen wir aufgrund des Aluminium-Einsatzes zu vermeiden 🥫 Je mehr frische Lebensmittel, desto mehr “Mitesser” (Ameisen, Käfer, Mäuse) zieht es aber auch an 🪳 Daher sind wiederverschließbare Boxen und Frischhaltebeutel praktisch. Trinkwasser füllen wir an Campingplätzen, Tankstellen oder an innerstädtischen Zapfstellen auf. Das spart ebenfalls viele Plastikflaschen und Geld 💰

Die Erfahrungen, die wir im Camper gemacht haben und diese Art zu reisen hat dieses Jahr sehr besonders gemacht und wir möchten bald wieder “on the road” gehen. Auf die festen Unterkünfte zwischendurch bei Arbeitseinsätzen, Couchsurfing etc. möchten wir aber auch nicht verzichten. Dadurch freuen wir uns wieder umso mehr auf die “Freiheit“ auf der Straße 🛣 🚙

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